Frage geschrieben am 24.11.2011 13:17:48

Betreff: Verdacht auf Schwarzgeld


Rechtsgebiet: Steuerrecht
Einsatz: € 45,00
Status: Geschlossen
Guten Tag,

nehmen wir an: Ein Freund möchte demnächst eine Eigentumswohnung kaufen. Der Hauptanteil des Geldes hierfür stammt aus dem Verkauf einer Wohnung, die ihm seine Eltern schon vor Jahren überschrieben haben und aus eigenen Ersparnissen aus selbständiger Arbeit. Etwa 50.000 Euro steuern ihm seine Eltern bei. Nun möchten ihm seine Eltern aber nicht sagen wo das Geld herstammt und der Freund denkt jetzt, es könnte aus unversteuertem Geld aus Österreich/ der Schweiz (sog. "Schwarzgeld") stammen.
Was sollte ich ihm raten? Welche Konsequenzen hätte es für ihn, wenn eine Wohnung teilweise aus Schwarzgeld der Eltern gekauft würde? Kommen evtl. Strafzahlungen und Steuern nur auf seine Eltern zu oder auch auf ihn (was die Wohnung gefährdet), wenn das FA dahinterkommt für den Fall, dass es sich um Schwarzgeld handelt?
Welche Konsequenzen hätte es für seine Eltern, wenn er sie überreden könnte, das unversteuerte Geld beim FA anzuzeigen? Was hätten sie bei einer evtl. Verjährung zu befürchten?



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