Frage geschrieben am 31.10.2010 14:04:38

Betreff: GmbH: Geschäftsanteile & Einlage von Investor


Rechtsgebiet: Kapitalgesellschaften
Einsatz: € 35,00
Status: archiviert
Vorab: Mir reicht eine kurze kompakte Antwort.

Zusammen mit 2 Investoren möchte ich eine GmbH gründen. Der Finanzierungsbedarf beträgt 400.000 Euro.

Die Investoren stellen über eine Kapitalgesellschaft die 400.000 Euro zur Verfügung, die ihnen gehört.

Die Investoren sollen 50% der Anteile und zunächst 51% der Stimmrechte halten. Den Rest erhalte ich. Ich selbst werde GF der GmbH und muss keine Cash-Einlage und auch keine Sacheinlage leisten.

Muss die Einlage der Investoren ins Stammkapital fließen oder gibt es auch andere Optionen, die vorteilhafter wären?

Gibt es durch den Umstand, dass ich selbst keine Geld-/Sacheinlage tätige, ein steuerliches Problem bzw. einen Nachteil für mich oder ist das unerheblich?

Ich hatte zu einem ähnlichen Konstrukt einmal mit einem anderen Investor gesprochen, der mir sagte, dass sei nachteilig. Statt dessen wollte jener Partner mir damals die Option anbieten, später zum Nennwert des Stammkapitals 50% der Anteile nachkaufen zu können und zwar als Gegenleistung für Gehaltsverzicht als GF in den ersten beiden Jahren.

-- Einsatz geändert am 05.11.2010 07:48:59
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